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Der Europäische Freiwilligendienst (EVS)

Bist Du daran interessiert an einem europäischen Freiwilligenprojekt teilzunehmen? Möchtest Du als Freiwilliger im Ausland arbeiten? Dann brauchst Du die Unterstützung einer lokalen Non-Profit-Organisation, die Dich entsenden kann. Die „Rodowo-Stiftung“, die seit Jahren junge Leute aus dem Ermland und Masuren in europäische Projekte vermittelt, könnte eine solche Entsendeorganisation sein. Der Entsendeprozess läuft folgendermaßen ab:

Schritt 1:

Im Internet findest Du eine Datenbank in die die verschiedenen EVS-Organisationen ihre Projekte (inklusive genauer Beschreibung) eingestellt haben. Hier ist der direkte Link zu dieser Datenbank. Schau Dir diese Angebote, die meist auf Englisch und Französisch abgefasst sind, einmal genauer an und schreib Dir den Namen des Projektes auf, das Dich am meisten interessiert.link.

Schritt 2:

Sprich mit einer Entsendeorganisation. Falls Du aus dem Ermland oder Masuren bist, könnte die “Rodowo-Stiftung” Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )Deine Entsendeorganisation sein. Falls Du aus einer anderen Region Europas kommst, kannst Du auf der Webseite www.youth.org.pl nach einer Entsendeorganisation in Deiner Nähe suchen. Nahezu jede Non-Profit-Organisation kann eine Entsendeorganisation sein. Du solltest Dich allerdings am besten an eine erfahrene Organisation wenden, die den EVS-Prozess genau kennt und mit verschiedenen europäischen Partnern zusammenarbeitet.

Schritt 3:

Du hast das Projekt Deiner Wahl gefunden. Nun musst Du die Aufnahmeorganisation davon überzeugen, dass Du der perfekte Freiwillige für sie bist. Schicke Ihr Deine Bewerbung (üblicherweise ein Anschreiben mit Lebenslauf) und warte auf die Antwort. Manchmal ist es auch möglich, dass die Entsendeorganisation diese Aufgabe für Dich übernimmt oder Dir zumindest dabei hilft.

Schritt 4:

Sobald Du von der Aufnahmeorganisation ausgewählt wurdest, musst Du die zuständige Jugendagentur Deines Landes informieren. Diese wird Dir ein Formular geben, welches Du ausfüllen musst - Deine Entsendeorganisation hilft Dir dabei. Bitte denke daran, dass Du das Formular zu einem bestimmten Stichtag (1. Februar, 1. April, 1. Juni, 1. September, 1. November) einreichen musst. Zwischen dem Tag, an dem Du die zuständige Jugendagentur Deines Landes informierst und dem Tag an dem Du Dein Heimatland verlässt, müssen mindestens 3 Monate liegen.

Schritt 5:

In Polen wird die Entscheidung über die Bezahlung der Freiwilligen vom Zentralverband der Jugendorganisationen getroffen – in den anderen europäischen Ländern gibt es vergleichbare Institutionen, die jeweils auch in die Entscheidungsfindung involviert sind. Deine Entsendeorganisation wird über die Entscheidung informiert und teilt sie Dir dann mit. Du hast Dich jetzt für den Europäischen Freiwilligendienst (EVS) qualifiziert und kannst mit den Reisevorbereitungen beginnen.

Schritt 6:

Zwischen dem Tag, an dem Du als europäischer Freiwilliger zugelassen wurdest, und dem Tag, an dem Du Dein Heimatland verlässt, müssen mindestens 6 Wochen liegen. Du brauchst diese Zeit um alle Formalitäten (z.B. Unterzeichnen des EVS-Vertrages, Beantragung eines Visums (falls nötig) etc.) zu klären. Außerdem wirst Du bevor Du fährst von der zuständigen Jugendagentur Deines Landes zu einer speziellen Trainingsmaßnahme eingeladen (siehe unten). Darüberhinaus erhältst Du vollen medizinischen und zivilrechtlichen Versicherungsschutz

Nach dem Ende des Freiwilligendienstes:

Nach Deiner Rückkehr erhältst Du ein Zertifikat der Europäischen Kommission, das Deine Teilnahme am europäischen Freiwilligendienst (EVS) belegt. In Deinem Lebenslauf ist dieses Zertifikat sicherlich ein Pluspunkt. Und denke auch an die Freunde, die Du während Deiner EVS-Zeit gefunden hast…

Warum lohnt es sich ein europäischer Freiwilliger zu werden?

Das europäische Programm für den Langzeitfreiwilligendienst gibt jungen Leuten (unabhängig von Ihrer Nationalität) die Möglichkeit andere Länder aus einer Perspektive zu sehen, die ein Tourist niemals einnehmen könnte. Hinzu kommt, dass die jungen Leute während der EVS-Zeit ihre Persönlichkeit entwickeln, neue Erfahrungen sammeln und ihre Sprachkenntnisse verbessern können.

Auch DU kannst ein europäischer Freiwilliger werden.

<Jede junge Frau und jeder junge Mann zwischen 18 und 30 Jahren, die/der eine zu einem bestimmten Projekt passende Grundeinstellung hat, kann am europäischen Freiwilligendienst teilnehmen. Ein Freiwilliger braucht nicht notwendigerweise bestimmte Qualifikationen oder Erfahrungen, es ist auch nicht nötig, dass er oder sie eine Fremdsprache spricht und für die Teilnahme muss auch nichts bezahlt werden. Die einzigen Kriterien sind vielmehr: eine starke Motivation, ein bestimmtes Alter und der Besitz der Staatsangehörigkeit eines europäischen Landes.

Und wie sind die Arbeitsbedingungen?

Das EVS-Reglement sieht vor, dass die Langzeitfreiwilligen in Projekten arbeiten, die direkt den Gemeinden vor Ort und den beteiligten Nichtregierungsorganisationen zugute kommen. Die Aufgaben der Freiwilligen können dabei vielfältig sein: von „sozialer Unterstützung“ im weitesten Sinne bis hin zu Arbeiten im ökologischen, schulischen oder kulturellen Bereich. Es gibt dabei so viele Auswahlmöglichkeiten, dass jeder und jede ein passendes Projekt finden wird. Als Lohn für Ihre Arbeit erhalten die Freiwilligen freie Unterkunft und Verpflegung, Versicherungsschutz, die Unterstützung der Aufnahmeorganisation, etwas Taschengeld und eine Erstattung der Reisekosten..

Die Trainingsmaßnahmen während des europäischen Freiwilligendienstes

Jeder Freiwillige nimmt vor seiner Abfahrt an einer Trainingsmaßnahme teil, bei der u.a. folgende Fragen geklärt werden: Wie definiert sich der Freiwilligendienst? Welche verschiedenen Arten von Freiwilligenarbeit gibt es? Welche Erwartungen haben die Gastgeber normalerweise? Wie sieht der Ethik-Kodex der europäischen Freiwilligen aus? Die Trainingsmaßnahme soll dazu beitragen, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Freiwilligen und den beteiligten Organisationen in der Folgezeit so angenehm und produktiv wie möglich gestaltet. Nach der Ankunft im Zielland nimmt jeder Freiwillige an einem Intensiv-Sprachkurs teil, außerdem gibt es zu Beginn mehrere Informationsveranstaltungen und eine Auswertung am Ende.
Für nähere Informationen nimm bitte Kontakt zum EVS-Koordinator der „Rodowo-Stiftung“ auf.

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